Praktikum

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Praktikum und Trainée für dogwalker und Hundetrainer

Versuchen wir, uns zu verhundlichen, statt Hunde zu vermenschlichen.

Günther Bloch

Sie sind angehender dogwalker oder Hundetrainer?

Sie möchten Ihre Praxiserfahrung im Umgang mit Hunden vertiefen?

Sie wollen lernen, wie man eine Gruppe mit mehreren unterschiedlichen Hundepersönlichkeiten richtig ausführt und sie artgerecht beschäftigt?

Dann können Sie bei mir ein Praktikum absolvieren! Sie bekommen jede Menge Praxiswissen und werden dadurch die Hundesprache und ihr Verhalten besser verstehen. Sie haben die Möglichkeit, die Kommunikation unter den Hunden während meiner Arbeit sehr genau zu beobachten und lernen die Hunde dadurch gut einzuschätzen. Ich zeige Ihnen, wie man gegenseitiges Vertrauen aufbaut und dem Vierbeiner ein souveräner und zuverlässiger Partner ist. Sie erfahren, wie man fremde Hunde in eine bestehende Hundegruppe integriert und mit mehreren Hunden einen abwechslungsreichen und entspannten Spaziergang erlebt.

Vielleicht sind Sie aber einfach nur hundebegeistert und möchten mehr über diese wundervollen Lebewesen erfahren? Gleich, welcher Beweggrund für Sie ausschalggebend ist, ich freue mich, Sie in die Welt der Hunde mitzunehmen.

Ich bin nicht nur pädagogisch ausgebildet und kann auf einen über 30-jährigen Erfahrungsschatz als Hochschuldozentin, Lehrbeauftragte und Professorin zurückgreifen, ich habe auch viele Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Hund absolviert und kann Sie somit bestmöglich unterstützen und begleiten, Ihrem Traum ein Stück näher zu kommen. Meine Qualifikation finden Sie hier.

Bei besonderer Eignung ist eine spätere Mitarbeit nicht ausgeschlossen.

Preise

Meine Preise

  • 1 Woche (6 Tage) 550.- € incl. MWSt.
  • 2 Wochen 950.- €
  • einzelne Tage nach Wunsch, je Tag 95.- €

Was Sie mitbringen sollten:

  • Interesse am Hundeverhalten
  • Erfahrung im Umgang mit Hunden
  • Geduld
  • Empathie
  • Respekt- und liebevoller Umgang mit Hunden
  • Freundlicher Umgang mit den dazugehörigen Menschen
  • Lernbereitschaft und den Wunsch, das eigene Wissen zu erweitern
  • Zeit, ca. 3-5 Stunden täglich von Mo – Fr und auf Wunsch auch Sa
  • Führerschein

Mein Einzugsgebiet ist der Berliner Süd-Osten:

  • Köpenick 
  • Schöneweide
  • Johannistal
  • Adlershof
  • Grünau
  • Bohnsdorf
  • Schönefeld
  • Waltersdorf

Bei Interesse schicken Sie mir bitte Ihren Lebenslauf und ggf. Ihre Referenzen.

Ich freue mich auf Sie!!

Eindrücke aus meinen Gassiservice und was Sie erwartet:

Erfahrungsberichte

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Erfahrungsbericht von Petra

Nach jahrelanger Anstellung als Gärtnerin und im Büro wollte ich endlich meiner Hundeliebe mehr Raum geben und mir einen Kindheitstraum verwirklichen. Um professionell mit mehreren Hunden arbeiten zu können,  hatte ich mir in einer Hundeschule das theoretische Wissen angeeignet. Jedoch mangelte es mir noch an praktischer Erfahrung.

So kam ich zu Petra und begann bei ihr im November 2023 ein mehrtägiges Praktikum als Dogwalkerin.

Auf den „Spaziergängen“ mit ihr führte sie mich sukzessive an die Arbeitsweise mit Hunden heran. Da alle „ihre“ Hunde  interspezifisch gut sozialisiert sind, besteht bei Petra auch die Möglichkeit in direkten Kontakt mit den  Hunden zu treten. Dazu gehört es, diese anzufassen und anzuleinen, sie zu führen, mit ihnen zu üben und natürlich auch mit ihnen zu spielen sowie sie zu streicheln. Es handelt sich also um ein ideales Übungsfeld.  Die reine Laufzeit bei den „Gassirunden“ beträgt 2,5—3 Stunden.

Was ich hier als “ Gassirunden“ oder „Spaziergänge“ bezeichne, hat mit der ursprünglichen  Bedeutung der beiden Wörter wenig zu tun, da die eigene Hundegruppe immer im Blick behalten werden muss. Ebenso müssen die vielfältigen und sehr schnell wechselnden  Kommunikationsarten  der Hunde untereinander konzentriert beobachtet werden. Der eigene Handlungseinsatz sollte blitzschnell zur Verfügung stehen. Schließlich ist es das Ziel eines Dogwalkers, den Hunden einen entspannten und sicheren, wenn auch erlebnisreichen Auslauf zu ermöglichen. Dazu gehört nicht nur die evtl. notwendige  direkte Aktion, sondern auch vorausschauendes Handeln. So können schwierige oder gefährliche Situationen vermieden werden. Das gilt innerhalb der Gruppe ebenso wie in Bezug auf Fremdhunde und andere Spaziergänger. Deshalb muss auch das weitläufige Umfeld stets aufmerksam beobachtet werden.

An meinem ersten Tag traf ich Petra mit ihrer Hundemeute gegen 09:30 Uhr auf einem großen Feld im Berliner Umland. Sie hatte fünf Hunde dabei. Bevor sie die Hunde aus dem Auto ließ, gab sie mir eine kurze Einführung über jeden einzelnen Hund und dessen Verhalten in der Gruppe. An diesem Tag, wie auch an den folgenden Tagen, handelte es sich um eine sehr gemischte Gruppe, was die Fähigkeiten und Persönlichkeiten betraf. Allerdings hatte Petra darauf geachtet, dass die Hunde sorgfältig aufeinander abgestimmt waren und zueinander passten. So bekam ich unmittelbar veranschaulicht, dass die Hundemeute nicht willkürlich, entsprechend der Anfragen, zusammengestellt werden kann.

Dann ging es los.

Da es zentral ist, so schnell wie möglich den Parkplatz mit den Hunden zu verlassen, gingen wir mit den angeleinten Hunden zügig zum Feld.
Nun beobachtete ich sehr genau, wie Petra die Meute mittels Anweisungen, Gesten und Bewegungen, Veränderungen in der Tonlage sowie mittels Lob, aber durchaus auch mal mit einem strengen Wort, unter Kontrolle hielt. Heute wie an den folgenden Tagen konnten einige Hunde freilaufen, andere blieben angeleint oder an der Schleppleine. Je nach Verfassung konnten sie zusammen spielen, toben oder auch langsam ihres Weges gehen.

Zwischendurch wurden ein paar Gehorsamskeitsübungen, verbunden mit dem Aufnehmen von Fotos, durchgeführt. Für die Fotos müssen die Hunde geduldig an einer Stelle sitzen, bis alle zusammen fotogerecht positioniert sind. So werden nicht nur Geduld und Aufmerksamkeit trainiert, sondern auch die Bindung zwischen Dogwalker und Hund optimiert.

Die Kommunikation zwischen Petra und den Hunden war faszinierend zu beobachten. Besonders beeindruckt hat mich an diesem Tag auch Petras Umgang mit einem tauben Hund. Mittels einer spezifischen Geste (gen Himmel ausgestreckter Arm mit geballter Hand) konnte sie den in der Meute mitlaufenden, tauben Hund zu sich „rufen“.

Nach Beendigung des Ganges  werden die Hunde täglich aufgefordert in die Boxen ins Auto zu springen.  Die Boxen werden gut verschlossen, die Leinen gesäubert und die Hunde zurück nach Hause gefahren.

Nach diesem geregelten Ablauf spielte sich jeder Tag ab, unterschieden jedoch durch die Zusammenstellung der Hunde. Die Gruppengröße variierte zwischen fünf bis neun Hunden. Klein – und Großhunde waren vertreten. Von einem Zwergteckel, bis zu einem Schäferhund – Husky Mix.

In den folgenden Tagen lernte ich praktisch sehr viel über die intra- und interspezifische Kommunikation, die zentrale Bedeutung einnimmt. Denn durch sie wird es möglich, eine Meute gut zu leiten, die Gruppendynamik zu verstehen, je nach Situationslage zu zügeln, in andere Bahnen zu lenken oder auch  zu unterbrechen.

Es gelang mir, guten Kontakt zu den Hunden herzustellen. Ich durfte und konnte zwischenzeitlich eigenständig die Führung dreier Hunde übernehmen. Dies geschah etwas abseits vom Rest der Gruppe, die bei Petra war. Auch war es mir u. a. möglich die ganze Truppe fotogerecht in Position zu bringen. Das war immer eine kleine Herausforderung, die aber mit viel Spaß und (nicht nur körperlicher) Nähe verbunden war.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass mein Praktikum durchweg ein voller Erfolg war und dass meine Erwartungen bei Weitem übertroffen wurden.
Petra hat alles hervorragend erklärt und mich einfühlsam hinsichtlich meiner Körpersprache sowie in Bezug auf mein Sprach- und Stimmverhalten korrigiert. Auf diese Weise hat sie mir viel neues Wissen vermittelt. Ich habe zahlreiche interessante und hilfreiche Tipps sowie fundierten Einblick in eine sanfte, aber dennoch konsequente Hundeerziehung bei Petra erhalten.

Täglich, nachdem die Hunde im Auto saßen, blieb immer noch Zeit für ein Gespräch. So konnten offene Fragen geklärt werden, Petra gab mir Feedback und es folgte eine kurze Besprechung des nächsten Tages. Auch nach Feierabend war Petra oft noch für mich ansprechbar, um mir geduldig, umfangreich und leicht verständlich meine Fragen zu beantworten.

Rückblickend waren die Vermittlung ihres Wissens sowie der persönliche Kontakt zu ihr äußerst bereichernd für mich. Die Tatsache, dass sie mir auch nach Beendigung meines Praktikums weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht, hilfreiche Tips rund um meine Selbständigkeit und den Aufbau meines Gewerbes gibt und mir auch noch Gassihunde vermittelt, ist sehr wertvoll und rundet meine positive Erfahrung perfekt ab.

Vielen Dank für die tolle Erfahrung und Unterstützung und für all die Tips und Hilfen.

 

Eindrücke von Petras Praktikumstagen – November und Dezember 2023

Erfahrungsbericht von Wencke

Nach meiner Ausbildung zur Hundetrainerin und neben meiner Arbeit mit Tierschutzhunden wollte ich gerne noch etwas mehr Praxiserfahrung, besonders im Umgang mit größeren Hundegruppen sammeln und habe deshalb ein Praktikum im Hundeausführservice von Petra absolviert.

Ich habe die Zeit mit Petra und ihren Hunden vom ersten Moment an in vollen Zügen genossen und für mich noch einmal unheimlich viel gelernt u.a. darüber wie Hunde in der Gruppe untereinander kommunizieren, wie man es schafft alleine eine Gruppe von bis zu 10 Hunden zu kontrollieren und vor allen Dingen wie wichtig Ruhe, Gelassenheit und die richtige innere Einstellung dabei ist.

Petra hat mich von Anfang an voll in ihre tägliche Arbeit einbezogen – ob kleine Trainingseinheiten mit den Hunden, der richtige Umgang mit Leinen, Schleppleinen und verschiedenstem anderen Zubehör – alles konnte ich ausprobieren und dabei von Petras reichem Erfahrungsschatz profitieren. Uneingeschränkt hat sie jederzeit ihr großes Fachwissen mit mir geteilt und mir zudem noch wertvolle Tipps zum Aufbau meines Geschäfts mit auf den Weg gegeben.

Besonders spannend war für mich auch die Begleitung ihrer Sozialspaziergänge, an denen Halter mit ihren Hunden teilnehmen und dabei von Petra beraten, angeleitet und unterstützt werden. Trotz Stammkunden setzt sich diese Gruppe jedesmal anders zusammen und ich konnte beobachten wie auch fremde Hunde von Petra in die Gruppe eingegliedert wurden. Die Halter lernen bei diesen Spaziergängen u.a. die Körpersprache ihrer Hunde besser zu lesen und ein Gespür dafür zu entwickeln wann es gut ist die Hunde einfach mal Hunde sein zu lassen und wann es Zeit ist auch mal regulierend einzugreifen. Die Hunde haben die Möglichkeit sich in der freien Natur mit den anderen Hunden mal so richtig auszupowern.

Ein weiteres Highlight sind die tollen Fotos die Petra täglich von ihren Ausflügen mit den Hunden macht und die einem die Möglichkeit geben den Tag im Anschluss noch einmal Revue passieren zu lassen, die eigene Körpersprache im Umgang mit den Hunden zu überprüfen und auch kleinste Details in der Kommunikation der Hunde untereinander noch einmal besser wahrzunehmen. Mir hat es unglaublichen Spaß bereitet, miterleben zu können wie sehr sich die Hunde jeden morgen gefreut haben auf ihre Spielkameraden zu treffen und wie sie, nach einem abwechslungsreichen Spaziergang mit sehr viel Toben, Trainieren und liebevoller Zuwendung von Petra, ausgepowert und zufrieden zurückkehrten.

Mein Fazit zum Praktikum: Eine sehr erfahrungsreiche Woche mit tollen, sehr unterschiedlichen Hunden in der freien Natur. Durch die Gespräche mit Petra und ihren Kunden, die vielen Beobachtungen, sowie die praktische Arbeit mit den Hunden konnte ich mein Wissen noch einmal vertiefen und kann deshalb allen die beruflich mit Hunden arbeiten wollen ein Praktikum bei Petra nur wärmstens empfehlen.
 

Vielen Dank liebe Petra für die tollen Einblicke, die du mir in deine Arbeit gewährt hast! Ich freue mich schon sehr darauf dich und deine Rasselbande bald wieder einmal begleiten zu können. 

Eindrücke von Wenckes Praktikumswoche – September 2022


Erfahrungsbericht von Ada 

Nach meiner Ausbildung zur Hundetrainerin bei Dogmenti Berlin habe ich ein mehrwöchiges Praktikum im Hundeausführservice von Petra absolviert. Ich wollte zusätzliche Praxiserfahrung im Umgang mit Hunden sammeln und die Dynamik einer Hundegruppe besser kennenlernen.

Die Zeit mit Petra und den Hunden habe ich sehr genossen. Es war toll, die einzelnen Hunde mit all ihren Facetten kennenzulernen und auf all die unterschiedlichen Charaktere einzugehen.

Von Anfang an durfte ich mit den Hunden arbeiten. Ich konnte mir überlegen, welche Problemstelle ich adressieren möchte und mich dann intensiv mit dem jeweiligen Hund beschäftigen. So konnte ich beispielsweise durch vermehrte Ansprache und dem Aufzeigen von Alternativverhalten einer kleinen Hündin dabei helfen, in der Hundegruppe selbstsicherer aufzutreten zu können und sich nicht vom Toben der größeren Hunde verschrecken zu lassen. Es war toll ihre Entwicklung zu beobachten und ein wenig dazu beigetragen zu haben.

Interessant zu beobachten war zudem, wenn fremde Hunde oder Menschen sich der Gruppe für eine Weile anschlossen. Die sonst sehr fröhlich-ausgeglichene Energie konnte sich beispielsweise durch einen aufdringlichen Hund schnell verändern und eine gewisse Unruhe entstand. Bei anderen Hunden war es beeindruckend zu sehen, wie schnell sie von der Gruppe akzeptiert und willkommen geheißen wurden.

Am meisten Spaß hatte ich jedoch an der Beschäftigung der Hunde. Wenn ein zuvor versteckter Futterbeutel gefunden oder eine neue Aufgabe verstanden wurde, bereitete den Hunden dies stets Freude. Meist entstand eine Schlange von Hunden, die ebenfalls an die Reihe kommen wollten.

Interessant war zudem das Spielen der Hunde zu beobachten und wie diese sich auf den jeweiligen Spielpartner einließen oder sich Verhaltensweisen abguckten. So begann eine Hündin im Laufe der Zeit etwa, beim Spielen mit anderen Hunden laut zu brummen. Ein Verhalten, welches sie sich bei einem Hund abgeguckt hatte, mit dem sie gerne und oft spielte.

Während der Zeit im Hundeausführservice konnte ich durch die Beobachtungen und die Gespräche mit Petra mein zuvor gelerntes Wissen vertiefen und meinen Umgang mit den Hunden verbessern. Auch haben mir die Fotos die Petra gemacht hat dabei geholfen, meine Körperhaltung zu analysieren und dadurch zu verbessern.

Ein solches Praktikum kann ich daher jeder Person ans Herz legen, welche das Verhalten und die Kommunikation von Hunden in einer Hundegruppe besser kennenlernen und dabei an seiner eigenen Körpersprache und Ausstrahlung arbeiten möchte.

Ich habe meine Zeit mit Petra und ihrer Hundegruppe auf alle Fälle sehr genossen und möchte mich bei ihr ganz herzlich für die tolle und lehrreiche Zeit bedanken!

 

Eindrücke von Adas Praktikumszeit – November bis Dezember 2021

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Erfahrungsbericht von Anna Bestmann

Meinen Weg zu einem Praktikum bei Petra Scheer fand ich über meine eigene Hündin, als ich auf der Suche nach einem Gassi Service für sie war.

Da meine Hündin aus dem Tierschutz zu mir kam und anfänglich noch Schwierigkeiten mit fremden Menschen und ungewohnten Situationen hatte, war es nicht leicht eine Betreuung für sie zu finden. Über Empfehlung kam ich zu Petra und konnte vom ersten Moment an spüren was für ein erfahrenen und empathischen Hundemenschen ich vor mir hatte. Sie schaffte es ohne Probleme meine Hündin in ihre Gruppe zu integrieren und konnte mir darüber hinaus viele hilfreiche Tipps für das Zusammenleben mit meinem Vierbeiner geben.

Ich war fasziniert von ihrer Arbeit und der routinierten, aber herzlichen Art mit der sie mit den Hunden umging. Da ich schon als Jugendliche ein starkes Interesse an Kynologie und der Arbeit mit Hunden hatte, wurde dies durch die Begegnung mit Petra und der Arbeit mit meiner eigenen Hündin wieder geweckt. 
Zu meinem Glück durfte ich Petra auf vielen ihrer Spaziergänge begleiten und mein Praktikum im Bereich Dogwalking bei ihr absolvieren.


Mit 10 Hunden entspannt spazieren gehen oder wie ein Kamel durch ein Nadelöhr passt

Nicht wenig Menschen sind schon mit dem Ausführen der ein oder zwei eigenen Hunden gut ausgelastet oder auch mal nah an der Grenze zur Überlastung. Wenn Petra mit bis zu 10 Hunden übers Feld läuft, wirkt es mühelos und entspannt. Die Meute folgt ihr willig, es herrscht ein fröhliches Gewusel, aber nie Chaos. 
Wie ich bei meinem Praktikum lernen durfte steckt viel Geduld, Training und die richtige Ausstrahlung dahinter.
Am beeindruckendsten finde ich bis heute die Ruhe und Gelassenheit mit der Petra ihre Hunde führt. Liebevoll, konsequent und bestimmt. Sie lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, wenn all die Hundepfoten um sie herumspringen, verliert nie die Geduld auch wenn es mal nicht sofort klappt, dass alle Hunde sich ablegen und liegenbleiben (besonders für die jungen Hunde oft eine Herausforderung).
Man kann gut beobachten wie ihre innere Haltung sich auf ihre Meute überträgt und die Ruhe und Gelassenheit die sie ausstrahlt den Hunden Sicherheit gibt. Dadurch schafft sie es all die Hunde mit ihren Unterschieden in Alter, Charakter und Energielevel gut in einer harmonischen Gruppe zu vereinen. Jeder kennt seinen Platz, seine Grenzen und alle Hunde wissen sie können ihr vertrauen.

Die für mich wichtigste Lektion die ich lernen konnte und die ich mir auch heute noch fast täglich in Erinnerung rufe: die innere Haltung mit der ich den Hunden gegenübertrete ist ausschlaggebend. 
Bin ich ruhig, klar und konsequent werden die Hunde mir gerne folgen. Bin ich ungeduldig, unkonzentriert oder gar genervt überträgt sich das auf die Hunde. 
Gute und klare Kommunikation zwischen Mensch und Hund, sich dem Hund verständlich machen, die Führung übernehmen und den Hund trotzdem ein eigenständiges Wesen sein lassen; die Wichtigkeit all dieser Dinge durfte ich von Petra lernen.
Und wie man einen artgerechten und auslastenden Spaziergang strukturiert: wann sind Pausen am sinnvollsten, wann ist ein guter Zeitpunkt für Trainingseinheiten und Konzentrationsübungen, wie kann ich mit so einer großen Gruppe am besten Impulskontrolle üben. Und auch wann ist es angeraten die Hunde einfach mal Hunde sein zu lassen. 
Wann ist es Zeit auch mal nicht einzugreifen, sondern den Hunden die Möglichkeit zu geben die Rangordnung oder kleine Reibereien untereinander zu klären. Und die Körpersprache der Hunde zu lesen, auf kleine Details achten um zu erkennen wann es doch sinnvoll ist dazwischen zu gehen um die Sicherheit und Unversehrtheit nicht zu gefährden.

Ich kann allen die beruflich mit Hunden arbeiten (möchten) oder ihr Wissen über Hunde vertiefen wollen ein Praktikum bei Petra sehr empfehlen. Neben all ihrem fachlichen Wissen, welches sie gerne und unermüdlich teilt, war es auch auf zwischenmenschlicher Ebene eine tolle Erfahrung.
Petra in der Hundewelt wirklich gut vernetzt und kann tolle und essentielle Tipps zum Aufbau des eigenen Unternehmens geben. Ohne sie wäre mein eigener Gassi Service www.rudeltreffen-berlin.de nie möglich gewesen bzw entstanden und ich möchte ihr an dieser Stelle von ganzem Herzen für all ihre Unterstützung und Hilfe danken. 

 

Eindrücke von Anna Praktikumszeit – Sommer 2021 

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Erfahrungsbericht von Katrin Pantos 

Mein Praktikum bei Petra Scheer

Im Rahmen meines Studiums zur Hundepsychologin habe ich ein Praktikum bei Petra Scheer´s Hundeausführservice absolviert.

Auf der Suche im Internet nach praktischen Erfahrungen im Bereich Kommunikation Hund-Hund und Mensch-Hund stieß ich auf Petra und war begeistert von Ihrer tollen Website mit wunderschönen Fotos und vielen weisen Sprüchen, die zum Nachdenken anregen. Ich wusste sofort, dass Petra ein Hundemensch durch und durch sein muss und meldete mich für ein Praktikum im Dogwalking an.

Mir war es wichtig, Hunde in der Meute kommunizieren zu sehen und wollte wissen, wie ein einzelner Mensch es schafft bis zu 8 Hunde unter Kontrolle zu haben.

Vom 1. Moment an spürte ich, wie sehr Petra in Ihrer Arbeit mit Hunden aufgeht. Sie genießt jeden Moment mit den Tieren in der Natur und es war eine grosse Freude, mit so einem positiv denkenden und warmherzigen Menschen Zeit zu verbringen.

In diesen Tagen habe ich sehr viel gelernt. Man bekommt Sicherheit und Gelassenheit im Umgang mit vielen Hunden beim Dogwalking. Man lernt den kompletten Arbeitsalltag kennen und erfährt, wie man Hunde artgerecht auslastet und zwar nicht nur körperlich durch Spielen und Toben, sondern auch geistig, indem einzelne Trainingseinheiten zur Impulskontrolle, Rückruf und Ruheübungen eingebaut werden.

Am meisten faszinierte es mich, zu beobachten, wie extrem unterschiedlich die einzelnen Hunde-Charaktere waren. Jeder hat seine ganz eigene Persönlichkeit und das macht einen guten professionellen Hundeausführer wie Petra aus, das er problemlos alle diese Persönlichkeiten unter einen Hut bekommt und jedem in seinen Ansprüchen gerecht wird. Man braucht viel Enthusiasmus und viel Herz und Sachverstand und das alles hat Petra – das spüren die Hunde genauso wie die Menschen, die Petra begleiten dürfen.

Es hat unglaublichen Spaß gemacht, zu erleben, wie sehr sich die Vierbeiner jeden Tag freuen ihre Spielgefährten zu treffen und draussen in der Natur einfach nur Hund sein zu dürfen.

Ich habe gelernt, dass es in einer größeren Hundegruppe Grenzen und Regeln geben muss, wofür der Mensch verantwortlich ist und das aber an 1. Stelle der Spaß und das Vertrauen zwischen Mensch und Hund stehen sollte.

Danke Petra für diese tolle Zeit und ich bin sehr dankbar, dass ich Dich und Deine Hunde begleiten und kennenlernen durfte.

Alles Gute für die Zukunft,

Katrin Pantos

 

Eindrücke von Katrins Praktikumszeit – Oktober 2021